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Wir informieren Sie gern 

 

Patienten, Angehörige, aber auch allgemein am Umgang mit Krebs Interessierte finden im Onkologischen Forum in breiter Vielfalt Informationsmaterial, das zumeist kostenlos ausgegeben wird. Dazu zählen Materialien der Deutschen Krebshilfe, der Krebsinformationsdienste von Forschungszentren sowie medizinischer Verlage, die sich mit zahllosen Fragen um eine Krebserkrankung und deren Bewältigung auseinandersetzen. Zudem ermöglichen wir Besuchern in unserer kleinen Fachbibliothek die Einsicht in verschiedene Literatur rund um das Thema Krebs. Dazu zählen auch Bücher für Kinder und Jugendliche! Wer mag, kann sich das Material auch ausleihen. Bei besonderen Anliegen bemühen wir uns mit Ihnen zusammen, Antworten oder Ansprechpartner zu finden.

Wenn Sie in Celle und Umgebung eine Gruppe suchen, schauen Sie bitte auch einmal unter den "Links" links.

Den Flyer zur aktuell laufenden Vortragsreihe, die wir gemeinsam mit dem AKH veranstalten, finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Aktuelle Informationen zum Forschungsstand und zur Therapie bei Krebs finden Sie unter der Rubrik "Krebsnachrichten" links.

 

Digitales Angebot „Leben mit Krebs“ unterstützt Krebspatienten in Hessen

Schätzungsweise 32.000 Menschen erkranken in Hessen jährlich an Krebs. Bei Frauen ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung (36,5 Prozent); bei Männern wird am häufigsten Prostatakrebs (25,9 Prozent) diagnostiziert. Weitere häufige bösartige Tumoren betreffen bei Frauen und Männern in Hessen Darm und Lunge.

Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen hin und bezieht sich auf Daten des Hessischen Krebsregisters.  

„Zwar macht der medizinische Fortschritt eine immer bessere Behandlung möglich und viele Krebserkrankungen sind heilbar. Dennoch ist eine Krebsdiagnose für die meisten Betroffenen ein Schock“, sagt Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung in Hessen. Mit ihrem neuen digitalen Angebot "Leben mit Krebs" unterstützt die TK an Krebs erkrankte Patienten in dieser schwierigen Lebenssituation. Der Online-Kurs unterstützt sie mit Patienteninformationen, praktischen Bewegungsübungen und weiteren Hilfen, die den Alltag mit einer Krebserkrankung erleichtern können. Er richtet sich vor allem an Patientinnen und Patienten mit Brustkrebs, Darmkrebs oder Prostatakrebs, den am häufigsten diagnostizierten Krebsarten. Auf sie entfallen in Hessen mehr als die Hälfte aller Krebsneuerkrankungen (Männer: 53,5 Prozent, Frauen 56,5 Prozent).  

Informierte Entscheidung treffen

„In der Regel stellt die Krankheit plötzlich das ganze Leben auf den Kopf und private und berufliche Pläne in Frage. Gerade für Krebs-Patienten ist es in dieser besonderen Lebenssituation daher wichtig, schnell und unkompliziert alle wichtigen Fragen beantwortet zu kommen. Je besser sie über ihre Krankheit aufgeklärt sind, desto besser können sie gemeinsam mit ihrem Arzt eine informierte kompetente Entscheidung über die weitere Behandlung treffen“, so Dr. Voß. Der Online-Kurs informiert Betroffene in neun Kapiteln über die Entstehung, Diagnose und Stadien der Erkrankung. Zudem gibt er Hinweise zu Therapiewegen, Symptomen und Nebenwirkungen und hilft dabei, begleitende Beschwerden zu erkennen und zu mindern. 

Die Diagnose Krebs hat auch Auswirkungen auf das soziale Umfeld. Neben Informationen zu Diagnose und Therapie bietet der Online-Kurs daher auch Hilfestellungen für schwierige Gespräche. Wie informiere ich meine Partnerin bzw. meinen Partner, meine Kinder oder meine Kolleginnen und Kollegen? Ein Gesprächstraining unterstützt die Erkrankten in dieser Situation. Neben der physischen wird auch die mentale Gesundheit angesprochen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Hinweise zur positiven Wirkung von Sport- und Bewegungstherapien sowie gesunder Ernährung, die das eigene Wohlbefinden stärken. Auf die Erkrankung abgestimmte Bewegungsübungen werden erklärt und im Video dargestellt. 

(www.tk.de/lv-hessen, 17.2.20, Denise Jacoby/frankfurt-live.de)

 

 

 

Thüringen:

Neue App informiert Betroffene bei Diagnose Krebs

An Krebs erkrankte Thüringer und ihre Angehörigen finden Informationen über Hilfsangebote ab sofort über eine App. Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) stellte das Programm am Donnerstag in Erfurt vor. Die App ist kostenlos für Apples iOS, für Android und als so genannte WebApp mobil optimiert für den Handy-Browser verfügbar. Die Ministerin sagte, das Angebot könne eine wichtige Hilfe für die mehr als 15.000 Menschen in Thüringen sein, die jährlich neu an Krebs erkranken, . Wer die App herunterlädt, erhält eine Übersicht der Fachärzte und Beratungsangebote sowie Tipps dazu, wie eine Akte über die eigene Erkrankung geführt werden kann.

Das Ministerium hat die Entwicklung der Software eigenen Angaben zufolge mit mehr als 4.000 Euro unterstützt. Die App, die von der Patientenorganisation "Frauenselbsthilfe nach Krebs" in Thüringen initiiert wurde, ist laut Ministerium unabhängig und neutral. Der Landesverband betreut derzeit 3.500 Frauen.

Vorsicht im Umgang mit persönlichen Daten in Apps

Nicht nur für Krebspatienten, sondern auch für andere Gesundheitsthemen gibt es mittlerweile Apps: Von Fruchtbarkeits- über Fitness-Apps bis hin zu digitalen Diabetes-Tagebüchern sind mehr als 100.000 Angebote auf dem Markt. Anbieter sind zum Beispiel IT-Unternehmen, Pharmafirmen und Krankenhäuser. Auch gesetzliche und private Krankenversicherungen mischen mit. Bislang überwiegen Beratungsangebote oder solche, die den Kontakt mit den Krankenkassen vereinfachen sollen. Diagnostik und therapeutische Angebote sind noch eher selten. Das liegt auch daran, dass diese Apps dem Medizinprodukte-Recht unterliegen und mit viel Aufwand zertifiziert werden müssen.

Genau auf das Impressum und den Verantwortlichen schauen

 "Gesundheits-Apps können sinnvoll sein - gerade bei jüngeren Menschen, die affin für Online-Angebote sind", sagt Hannelore Strobel, Pressesprecherin der AOK plus, Thüringens mitgliederstärkster Kasse. Patiententagebücher etwa hätten schon geholfen, wenn Menschen in existenzielle Krisen geraten. "Wichtig ist aber: Bevor man sich für eine App entscheidet, sollte geprüft werden, wer für das Angebot verantwortlich ist, und welche Zwecke er damit gegebenenfalls verfolgt", so die Expertin. So müsse etwa sichergestellt sein, dass auf die persönlichen medizinischen Daten oder Tagebucheinträge niemand von außerhalb Zugriff erhalte - etwa um zielgerichtet Werbung an den Patienten zu bringen.

Diese Sorgen sind sogar berechtigt, lautet das Ergebnis einer Studie des Bundesgesundheitsministeriums von April 2016. Längst tummeln sich schwarze Schafe auf dem Markt. "Gesundheits-Apps halten die datenschutzrechtlichen Anforderungen häufig nicht ein", so ein Fazit der Studie. Bei der Datenschutzerklärung und der Einholung von Einwilligungen durch die Nutzer fehle es oft an Transparenz. Soweit Daten im Ausland gespeichert würden, sei die Nutzung nicht dem deutschen Datenschutzrecht unterworfen. Daher empfehlen die Forscher, Datenschutzstandards weiterzuentwickeln und die Aufklärungspflichten zu erweitern.

(MDR, Thüringen Journal, 3.11.16)

 

 

 

 

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